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Gesellschaft für Mittelstandsstrategie

Unternehmens­wert strategisch steigern.

Betriebe inhaberunabhängiger machen.

Für Inhaberinnen und Inhaber von Betrieben und Unternehmen mit 6 bis 100 Mitarbeitenden. Damit Ihr Betrieb auch ohne Sie läuft, mehr wert wird und Sie frei entscheiden, wie es weitergeht.

Die Ausgangslage

Wenn alles an Ihnen hängt, hängt auch der Unternehmenswert maßgeblich an Ihnen.

Ein Schreibtisch mit hohen Stapeln aus Ordnern und losen Blättern, davor zwei Kugelschreiber

Jede Entscheidung landet auf Ihrem Tisch, wichtige Kunden kennen nur Sie, im Urlaub bleibt das Telefon an. Das Bundeswirtschaftsministerium nennt das „Mindset Mittelstand“: Eigentum und Leitung in einer Hand, „und damit auch Verantwortung und Risiko“.

Das macht zwar schnell, es macht aber auch abhängig. Wer von außen auf Ihren Betrieb schaut, ob Bank, Geschäftspartner oder irgendwann ein Nachfolger, fragt zuerst, ob er auch ohne Sie funktioniert.

Woran Sie es merken

  • Bei bestimmten Aufträgen fragen Sie automatisch:
    Ist der Chef da?
  • Passwörter, Lieferantenkontakte oder Kundenabsprachen kennt nur eine Person.
  • Auf die Frage nach der Liquidität in sechs Monaten kommt eine konkrete Zahl.

Begriff

Was ist Mittelstands­strategie?

Mittelstandsstrategie ist die von der Leitung eines inhaber-geführten KMU selbst verantwortete Festlegung, wohin sich der Betrieb entwickeln soll, übersetzt in messbare Schwerpunkte, die in seiner Planung verankert und laufend überprüft werden.

Kurz gesagt: wissen, wo das Unternehmen hingeht, und ob es dort ankommt.

Strategie im Mittelstand

Strategie ist kein Konzern­geheimnis.

In Konzernen kümmern sich ganze Abteilungen um Strategie. Im Mittelstand macht es der Inhaber nebenbei, und die Strategie existiert oft nur in seinem Kopf.

Dabei bedeutet Strategie nichts Abgehobenes. Sie beantwortet allgemein drei Fragen: Wo wollen wir hin? Was tun wir dafür? Und was lassen wir?

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KMU planen strategisch. Betriebe ohne strategische Planung erwirtschaften je Vollzeitkraft rund 16 Prozent weniger Umsatz als Betriebe, die ihre Ziele in einigen Bereichen planen.

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Unternehmen fehlt trotzdem eine klare Vision dafür, wohin sich der Betrieb verändern soll. Ohne dieses Ziel bleibt jede Planung ein Rechenwerk ohne Richtung.

Geplant wird also schon viel. Was jedoch häufig fehlt, ist der Schritt vom Plan hin zum Tun.

KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 535, Februar 2026; Fraunhofer-Transformationsindex 2025

Sieben Fragen

Was eine Strategie beantworten muss.

Jede Unternehmensstrategie beantwortet sieben Fragen, im Konzern wie im Handwerksbetrieb. Nur die Antworten sehen bei 20 oder 60 Leuten anders aus: kein blumiges Leitbild, sondern ein Satz. Keine Analyseabteilung, sondern die eigenen Zahlen und fünf Kundengespräche. Keine Programme, sondern drei Schwerpunkte mit Namen und Daten.

Wo stehen wir?
Die eigenen Zahlen, die Kundenliste und ein ehrlicher Selbsttest.
Wo wollen wir hin?
Ein Satz für die nächsten zwei bis drei Jahre, den jeder im Betrieb versteht.
Für wen arbeiten wir, und was lassen wir?
Ein, zwei Geschäftsfelder. Die eigentliche Kunst ist das Weglassen.
Warum kaufen Kunden bei uns?
Selten der Preis, meist Nähe, Lieferzeit, Service und Verlässlichkeit.
Was müssen wir können, und wer kann es?
Meist zwei, drei Schlüsselpersonen. Deren Wissen gehört in den Betrieb.
Was muss herauskommen, und können wir es uns leisten?
Ergebnis, Liquidität und Bilanz in einer Planung.
Wer macht was bis wann?
Höchstens drei Schwerpunkte im Jahr, je drei Schritte mit Namen und Daten, alle 100 Tage neu.

Die Reihenfolge

Erst sichern, dann gestalten.

sichernStrategiesteigernselbst entscheiden

Eine Strategie hängt an denselben Köpfen wie das Tagesgeschäft. Fällt einer aus, steht beides still. Sind die Zahlen nicht geordnet, plant man auf falscher Grundlage. Und wer ständig Feuer löscht, hat keine Zeit für die Richtung.

Strategische Freiheit gibt es deshalb erst, wenn das Fundament steht. Vorher arbeitet man eventuell umsonst oder in die falsche Richtung.

Das Fundament steht, wenn

  • ein Notfallordner vorliegt: Vollmachten, Zugänge, Konten und Vertretungen sind geregelt
  • jede Schlüsselfunktion eine eingearbeitete Vertretung hat
  • die Zahlen geordnet sind: die BWA wird zeitnah erstellt, die Offene-Posten-Liste ist bekannt
  • die wichtigen Verträge auffindbar und aktuell sind
  • ein Beirat oder Sparringspartner die Entscheidungen der Geschäftsführer hinterfragt

Kapitel 1

Sichern

Der Betrieb läuft auch ohne Sie.

Verträge, Zuständigkeiten und Zahlen sind geordnet, und für den Ernstfall ist vorgesorgt.
Das senkt das Risiko im laufenden Betrieb und ist die Grundlage für alles, was danach kommt.

Notfallordner

Was passiert, wenn Sie morgen ausfallen?

Im Notfallordner steht, wer entscheiden darf, wo Zugänge, Verträge und Konten liegen und wer wen vertritt. Wir stellen ihn mit Ihnen und erfahrenen Partnern zusammen, Schritt für Schritt und ohne dass Ihr Alltag stillstehen muss.

Individuelle Vollmachten und Verfügungen gestaltet im Einzelfall ein Anwalt oder Notar.

Notfallordner anfragen

Beirat

Wer fordert Sie heraus?

Ein Beirat holt Erfahrung von außen an den Tisch. Er fordert die Geschäftsführung, hinterfragt ihre Entscheidungen und sorgt im Ernstfall für Kontinuität. Wann sich ein Beirat lohnt, wie man ihn besetzt und was dazu im Gesellschaftsvertrag stehen sollte, steht auf beiratskompass.de, einem Projekt, an dessen Gründung wir beteiligt waren. Beiratskompass.de kann begleitend unterstützen.

Beirat etablieren

Mittelstandsstrategie-Radar 2027

Das Fundament steht. Und jetzt?

Der erste Schritt zur Strategie ist ein ehrlicher Blick auf die aktuelle Lage im Unternehmen. Das Radar 2027 zeigt, welche sechs Oberthemen 2027 auf Betriebe Ihrer Größe zukommen, und hilft mit einem Selbsttest, die drei zu finden, die bei Ihnen brennen. Dazu ein Fahrplan für die nächsten 100 Tage.

23 Seiten, kostenfrei, direkt als PDF

Angebot

Strategie-Werkstatt

Ein Tag, ein Blatt, drei Schwerpunkte.

Wir kommen in Ihren Betrieb und arbeiten einen Tag mit Ihnen und Ihren wichtigsten Leuten. Am Abend liegt ein Blatt auf dem Tisch: wohin der Betrieb will, warum Kunden bei ihm kaufen und welche drei Dinge jetzt angegangen werden, mit Namen und Daten.

  1. Schritt 1

    Vorher

    Sie füllen den großen Selbsttest aus dem Radar 2027 aus und bringen SuSa und Umsatzliste (ABC-Kundenanalyse) mit. Wir prüfen gemeinsam, ob das Fundament steht.

  2. Schritt 2

    Der Tag

    In Ihrem Betrieb, mit Ihnen und zwei, drei Schlüsselleuten. Wir gehen die sieben Fragen durch und legen fest, was zählt und was nicht.

  3. Schritt 3

    Danach

    Sie haben das Blatt, den ersten 100-Tage-Plan und je Schwerpunkt eine Kennzahl. Die Kennzahlen übernehmen wir in Ihre grobe Planung, damit Sie jeden Monat sehen, ob die Strategie wirkt.

Kapitel 2

Steigern

Strategie lebendig halten: mit Zahlen, nicht mit Papier.

Eine Strategie lebt, wenn man jeden Monat sieht, ob sie wirkt. Dafür übersetzen wir jeden Schwerpunkt in eine Zahl und verankern sie in der integrierten Finanzplanung: Ergebnis, Liquidität und Bilanz in einem Modell, rollierend zwölf Monate voraus. Einmal im Monat, eine Stunde: Plan gegen Ist. Was abweicht, wird zur nächsten Maßnahme.

So entsteht dadurch Mehrwert: stabile Margen, eine breitere Kundenbasis, verteiltes Wissen und Zahlen, auf die sich Bank und Partner verlassen können.

BilanzErgebnisLiquidität
Integriert heißt am Beispiel einer Investition: Sie erscheint in der Bilanz, verändert über die Abschreibung das Ergebnis und über die Auszahlung die Liquidität.
Jahr100 TageMonat Richtungdrei SchwerpunktePlan gegen Ist
Der Takt: einmal im Jahr die Richtung, alle 100 Tage drei Schwerpunkte, jeden Monat eine Stunde Plan gegen Ist.

Integrierte Finanzplanung

Wissen Sie im Oktober, wie der Juni aussieht?

Ergebnis, Liquidität und Bilanz hängen zusammen. Eine Investition zum Beispiel erscheint in der Bilanz, verändert über die Abschreibung das Ergebnis und über die Auszahlung die Liquidität. Nur wenn alle drei zusammen gerechnet werden, sehen Sie, ob sich ein Vorhaben lohnt und ob das Geld für die nächsten Monate reichen wird. Ihre Steuerberatung liefert den Blick zurück. Wir bauen mit Ihnen den Blick nach vorn.

Gespräch zur Finanzplanung

aufhübschen.de

Wer hilft Ihnen bei einzelnen Stellschrauben?

Nicht jede Aufgabe braucht eine große Beratung. Auf unserer Plattform aufhübschen.de finden Inhaber Berater, die selbst aus dem Mittelstand kommen, passend zu der Aufgabe, die gerade ansteht.

Dort finden Sie 15 erprobte Lösungsbausteine in sechs Themenfeldern, vom Controlling über Prozesse und IT bis zur zweiten Führungsebene. Jeder Baustein nennt Dauer und Umfang und wurde bereits in mittelständischen Betrieben umgesetzt, insgesamt über 270 Mal. Sie schildern kurz Ihre Situation, wir vermitteln Sie persönlich an einen passenden Spezialisten.

Zu den Unternehmensbereichen auf aufhübschen.de

Veranstaltungen

Taktikfuchs®

Unternehmenswertsteigerung, erklärt am Fußball.

Was einen Verein wertvoll macht, unterscheidet sich weniger von Ihrem Betrieb, als man denkt: eine Mannschaft, die nicht an einem einzigen Spieler hängt, ein Kader mit Breite, eine Kasse, die über die ganze Saison reicht. In Fußballstadien zeigen wir, wie Unternehmensmehrwert in einfachen Schritten entsteht.

Die Termine stehen noch nicht fest. Tragen Sie sich ein, dann laden wir Sie ein, sobald es losgeht.

Einladung erhalten

Nach dem Absenden erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst danach nehmen wir Sie in den Verteiler auf. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Kapitel 3

Selbst entscheiden

Sie entscheiden, wie es weitergeht.

Wer abgesichert hat, eine Strategie verfolgt und den Wert seines Betriebs gesteigert hat, ist frei.

Sie können weitermachen, weil Sie es wollen und nicht, weil Sie müssen. Sie können übergeben. Oder Sie können verkaufen.

Falls ein Verkauf ansteht, zeigt unser Verkaufscheck vorab, wo noch Arbeit wartet. Der Verkauf selbst wird von der Deutschen Nachfolge Agentur begleitet.

Über uns

Gesellschaft für
Mittelstandsstrategie

Wir beraten inhabergeführte Betriebe und Unternehmen in Fragen der Strategie, der Wertsteigerung und der Governance. Unser Schwerpunkt: Betriebe so aufzustellen, dass sie nicht an einer einzigen Person hängen.

Das zahlt sich im laufenden Betrieb aus: weniger Risiko, belastbare Zahlen und mehr Freiheit für Sie als Inhaber, ganz gleich, wie es später weitergehen soll.

Zur Gesellschaft gehören die Beraterplattform aufhübschen.de und die Deutsche Nachfolge Agentur.

Kontakt

Sprechen wir.

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns persönlich bei Ihnen.

030 23 59 83 15
Gesellschaft für Mittelstandsstrategie
Bundesallee 187 · 10717 Berlin
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